Interkulturelle Kompetenz
Die Vermischung unterschiedlicher Kulturen innerhalb Europas und weltweit schreitet stetig voran. Dadurch treffen verschiedene Wertvorstellungen, Handlungsweisen und Religionen aufeinander. Um schon vom Kindesalter an, die berufliche Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten, ist es empfehlenswert vom Kindergarten über die Schulausbildung bis zur Hochschulausbildung und darüber hinaus, Fähigkeiten zum Umgang mit kultureller Diversität zu vermitteln.
Diese Schlüsselkompetenz wird in Zukunft eine immer größere Rolle im Arbeitsleben einnehmen, denn nur wer flexibel ist, kann auf dem Arbeitsmarkt punkten und dazu gehört es auch, sich in fremde Lebensstile integrieren zu können. Dabei werden transkulturelle Kompetenzen häufig noch unterteilt in Fremdsprachenkenntnisse, Landeskunde, etc. Doch man kann sich auch die Frage stellen: „Was bedeutet interkulturelle Kompetenz für ein Kleinkind ?“ oder „Wie wird sie für Hochschulabsolventen definiert ?“
Da sich die, an das menschliche Gehirn, gestellten Aufgaben im Laufe des Lebens verändern, ist es nur logisch, dass Kleinkinder und Schulabgänger nicht dieselben „soft skills“ lernen müssen, um an ihre Umwelt möglichst optimal angepasst zu sein. Das heißt, als Schulabsolvent benötigt man z.B. eine Fremdsprache zum Verständnis einer ausländischen Lebensart. Wohingegen ein Kleinkind schon im Hinblick auf Kultur „kompetent“ ist, wenn es Öffentliche Spielplatzgeräte von verschiedenen Städten unterscheiden und sich an diese spezielle Stadtkultur anpassen kann.
Woran macht man also für spezifische Altersgruppen fest, was genau interkulturelle Kompetenz für eben diese Altersgruppe bedeutet ? Genügt es für Kleinkinder bereits die Spielplatz Planung des Spielplatzes um die Ecke von der, des nächsten Spielplatzes zu unterscheiden ? Damit wäre die differierende Spielplatz Gestaltung der Maßstab des transkulturellen Wissens. Oder ist es für schon die Kleinen wichtiger eine Fremdsprache zu beherrschen ?
Diese Fragen sind deshalb wichtig, da man sich bei der Standardisierung von Schlüsselqualifikationen natürlich Gedanken darüber machen sollte, bei welchem individuellen Entwicklungsstand ein Mensch ganz bestimmte Fähigkeiten verinnerlicht haben sollte. Darauf aufbauend, wäre man in der Lage durch Frühförderung intensiver auf eine globalisierte Welt vorzubereiten.